Oberelbemarathon 2005



Eines Tages war es soweit - der erste Marathon sollte gelaufen werden.

Irgendwann mal, ich glaube es war nach dem "Jahrhundert" Hochwasser 2002, habe ich im Fernsehen einen Beitrag über den Oberelbe Marathon in Dresden bzw. der Sächsischen Schweiz gesehen. Dieser Lauf zählt zu den schönsten Landschaftsläufen hier in Deutschland und stand für das Jahr 2003 auf der Kippe, da die Zerstörungen durch das Hochwasser der Elbe eben auch die Strecke des Marathons betraf. Dieser führt fast ausschließlich über den Elbe-Radweg von Königstein nach Dresden.

Da ich in Dresden aufgewachsen bin und auch die Sächsische Schweiz kenne, war ich froh auf diese Weise von dem Lauf erfahren zu haben und es stand sofort fest genau dieser Marathon soll der ERSTE Marathon für mich sein.

Eigentlich war 2004 geplant, aber nach einer Oberschenkelverletzung im November 2003 mußte die ganze Aktion um ein Jahr verschoben werden. Im November 2004 habe ich mich angemeldet, im Januar wurde dann die Unterkunft gebucht und es begann das Intensivtraining. Als auch zwei Mitläuferinnen unseres Lauftreffs in Buchenau, Heike und Anita (auf dem Bild von links), beschlossen, mit mir zusammen in Dresden zu laufen, konnte eigentlich nichts mehr schief gehen.


Übrigens ist auf dem großen Bild zu sehen wie das Wetter während des Laufes war. Die Sonne blitzte leider kaum mal durch die Wolken durch. Ach ja den Wind, den hätte ich beinahe vergessen.

Das Bild wurde zwar einen Tag später aufgenommen, aber entlang des Elbbogens könnt ihr euch jede Menge "bekloppte" Läufer vorstellen.

   
Vor dem Start



Da stehen wir nun, morgens 08:30 Uhr, in Königstein in der Sächsischen Schweiz, bei Sauwetter und zumindest mir war auch "sau"schlecht.
   




Inzwischen ist es 13:40 Uhr, wir sind in Dresden, sind auch die ganzen 42,195 km gelaufen und haben jetzt unser wohlverdientes vorerst "alkoholfreies" Weizen in der Hand.
Endlich geschafft
   
Jetzt noch "seightseeing", natürlich zu Fuß.



Frisch geduscht, was ein herrliches Gefühl 30 min unter einer heißen Dusche zu stehen, gehts zum Sightseeing durch Dresdens Altstadt.
   




Vom Turm der Frauenkirche schauen wir uns nochmal den Start in Königstein an. Inzwischen ist so schönes Wetter, daß die Fernsicht tatsächlich mehr als 40 km beträgt.
Und wettermäßig alles wieder gut, wie unfair bei dem Sche... am Morgen!
   
Und das verdiente Bier!



Jetzt auch das "echte" Bier zum leckeren Essen, und danach schnell ins Bett.


Marathon

 

Vielen Dank auch meiner "besseren Hälfte" Siggi.

Er hat die Fotos gemacht und musste zwischen Kilometer 27 und 40 selbst ganz schön rennen, um rechtzeitig und mit Rosen im Ziel zu sein und mich aufzufangen.

 

Stadtrund"gang"